Urban Reality

2.September 17:00Uhr

Plastik „Urban Reality”

Künstlergruppe OhneEisundObst

 

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Für das Projekt am Kunstforum Hans–Mielich-Platz wurde die Idee über das Modewort Urban geboren.Urban – ein Wort, dass eine hippe und moderne Atmosphaere von besonderem städtischemkulturellem Flair symbolisiert. Ein Flair, das den Anschein trägt, dass Individualität undSelbstausdruck jederzeit ohne Hindernisse gelebt werden können. Die MünchnerKünstlergruppe „Ohne Eis und Obst” hat dieses Wort zum Anlass genommen und die Sichtder Dinge anders beleuchtet.Die Plastik „Urban Reality“ zeigt die Gegenposition der Stadt München. Es sollAufmerksamkeit geschaffen werden für die negativen Seiten und Entwicklung vonKapitalismus und Kaufkraft. Aufmerksamkeit für die Schwächeren, die durch denKapitalismus immer noch mehr geschwächt werden und sich im schlimmsten Fall einewichtige Existenzgrundlage wie den eigenen Wohnraum nicht mehr leisten können.Diejenigen die bei der Urban Reality hinten runterfallen und in der hippen Leistungs-gesellschaft nicht mitschwimmen können.Die Gipsplastik symbolisiert die negative Endstation des Kapitalismus einen Obdachlosen.

Sie wird bronziert und witterungsbeständig versiegelt

 

 

Flyer_ 

Plakat_

ohneeisundobst

Sebastian Rauscher,Gerd Mario Grill, Klaus Grape

vorne: Lucca M, Sandra Eder

ausserdem kam noch Wolfgang Karl Freitag dazu

„OhneEisundObst“ – dafür mit einer Portion Abwechslung. 

Das ist sie ganz sicherlich, die Künstlergruppe die diesen außergewöhnlichen Titel trägt, abwechslungsreich.

„OhneEisundObst“ das sind fünf Künstler aus München und Region, die nach und nach zu einer Gruppe zusammengefunden haben.

Genau genommen vier Künstler und eine Künstlerin, deren Arbeitsweisen unterschiedlicher nicht sein könnten. Die verschiedenen und konträren Betrachtungsweisen der einzelnen Künstler treffen aufeinander und fordern jeden Einzelnen der Gruppe in seiner Arbeit besonders heraus. In den Ausstellungen von „OhneEisundObst“ findet man deshalb Abwechslung, nichts Gleichartiges sondern komplett unterschiedliche Stile mit einer hohen Individualität.

Das ist sicherlich ein Ergebnis ihrer inspirierenden und oft auch sehr leidenschaftlichen Diskussionen und Auseinandersetzungen, die sie untereinander führen. Diese führen sie gerne im Faun im Glockenbach, ihrem Stammlokal. Hier wurde übrigens bei einem ihrer unzähligen Treffen der außergewöhnliche Name der Künstlergruppe geboren. Die Künstler trinken gerne ihre Kaltgetränke ohne Eiswürfel und Limette. Es geht einfach nichts über den puren und unverfälschten Genuss, genauso wie in ihren künstlerischen Arbeiten.

www.lucca-m.de/

www.sandrasart.de/

klaus-grape.de/

www.sebastian-rauscher.de

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